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Erfahrungskompass Macha · Beratung für berufliche Übergänge

Erfahrung bekommt Richtung.

Erfahrung ist mehr als die Zahl der Berufsjahre. Wir machen sichtbar, wie Menschen Probleme lösen, Wissen weitergeben und Zusammenarbeit stärken — für Unternehmen und für Frauen, die nach der Karenz ihren nächsten beruflichen Schritt gestalten.

01 Erfahrung sichtbar machen
02 Wissen in Wirkung übersetzen
03 Übergänge bewusst gestalten
Zwei Angebote. Ein gemeinsamer Gedanke.

Was Menschen können,
verdient einen klaren Platz.

Was gelingt Ihnen durch Erfahrung? Welches Wissen braucht Ihr Team? Und welche Rolle passt zu Ihrem nächsten Lebensabschnitt? Der Erfahrungskompass verbindet konkrete Beispiele aus dem Berufsalltag mit einem verständlichen Profil und einem umsetzbaren Plan.

Für Geschäftsführung, HR & Führungskräfte

Erfahrung wirksam machen

Wenn Schlüsselwissen an einzelnen Personen hängt, Nachfolgen anstehen oder erfahrene Mitarbeitende ihren Beitrag neu positionieren sollen.

  • Erfahrungsbeiträge an realen Arbeitssituationen erfassen
  • Kritisches Wissen und Abhängigkeiten sichtbar machen
  • Mentoring, Wissenstransfer und Rollenentwicklung planen
  • Eine nachvollziehbare Basis für Entwicklungsgespräche schaffen
Pilotvorschlag: 6 Wochen · ein Team mit 5–8 Personen · Auftakt, strukturierte Interviews, Auswertung und Ergebnisworkshop

Sie erhalten: Team-Erfahrungslandkarte, priorisierten Transferplan und einen Maßnahmenplan für die nächsten 90 Tage.

Unternehmenspilot vorbereiten ↗
Für Frauen vor oder nach der Karenzrückkehr

Wiedereinstieg mit Profil

Wenn Sie Ihre Kompetenzen klar benennen, eine passende Rolle finden und den beruflichen Wiedereinstieg bewusst gestalten möchten.

  • Berufliche Erfahrung und belegbare Stärken herausarbeiten
  • Neue Anforderungen und Lernbedarf klären
  • Ein überzeugendes Profil für Rückkehrgespräche entwickeln
  • Aufgaben, Arbeitsumfang und nächste Schritte konkret planen
Programmvorschlag: 4 Gespräche à 75 Minuten über 6 Wochen · online oder vor Ort nach Vereinbarung · Reflexionsaufgaben zwischen den Terminen

Sie erhalten: persönliches Kompetenzprofil, Gesprächsleitfaden und einen individuellen 90-Tage-Rückkehrplan.

Meinen Wiedereinstieg vorbereiten ↗

Auch für Unternehmen: „Wiedereinstieg mit Profil“ lässt sich als begleiteter Rückkehrprozess anbieten — mit persönlicher Beratung, einem gemeinsamen Rollengespräch und einem Check-in nach dem Start.

Der Erfahrungskompass

Vier Perspektiven auf
den Wert von Erfahrung.

Der Erfahrungskompass übersetzt den Forschungsansatz aus der Dissertation von Markus Macha in vier alltagstaugliche Perspektiven. Im Gespräch sammeln wir konkrete Situationen: Was war die Herausforderung, wie haben Sie gehandelt und was hat Ihr Beitrag ermöglicht? Daraus entsteht ein Profil, das Orientierung für Entwicklung und Zusammenarbeit gibt.

01

Lösungskompetenz

Welche anspruchsvollen Situationen lösen Sie, weil Sie Zusammenhänge erkennen, die anderen noch fehlen?

02

Wissenstransfer

Wie helfen Ihre Kenntnisse anderen, schneller zu lernen und selbstständig zu handeln?

03

Entscheidungssicherheit

Welche Risiken erkennen Sie frühzeitig? Welche Fehler helfen Sie zu vermeiden?

04

Beziehungsstärke

Welche Zusammenarbeit erleichtern Sie durch Vertrauen, Kontakte und Verständnis für Schnittstellen?

Wiedereinstieg mit Profil

Zurück in den Beruf.
Mit einem eigenen Plan.

Der Einstieg beginnt mit Ihrer bisherigen Berufserfahrung und der Frage, welche Rolle heute zu Ihnen passt. Dazu kommen aktuelle Anforderungen, persönliche Ziele und die Rahmenbedingungen Ihres Alltags.

Kompetenzen aus der Familienphase werden auf Wunsch anhand konkreter Beispiele reflektiert. Sie werden nicht automatisch unterstellt oder mit beruflicher Leistung gleichgesetzt. Betreuungsorganisation und Zeitrahmen werden getrennt vom Kompetenzprofil betrachtet.

01

Standort bestimmen

Was bringen Sie mit? Welche beruflichen Leistungen und Erfahrungen möchten Sie wieder einsetzen? Ergebnis: ein persönliches Erfahrungsprofil.

02

Profil aktualisieren

Was hat sich in Rolle, Prozessen und digitalen Werkzeugen verändert? Was beherrschen Sie bereits, wo brauchen Sie Übung und wo fehlt Ihnen noch Zutrauen? Ergebnis: ein gezielter Lernplan mit realistischen Prioritäten.

03

Rolle verhandeln

Welche Aufgaben, Verantwortung und Zusammenarbeit passen? Ergebnis: Kernbotschaften und Fragen für das Rückkehrgespräch.

04

Start gestalten

Welche Schritte tragen die ersten 90 Tage? Ergebnis: ein Plan mit Meilensteinen, Unterstützung und einem vereinbarten Reflexionstermin.

Eine Grundlage. Zwei Anwendungskontexte.

Erfahrung bleibt wertvoll.
Auch wenn sich die Rolle ändert.

Der Forschungsansatz betrachtet den Beitrag erfahrener Beschäftigter im Unternehmen. Für die Karenzrückkehr übertragen wir seine vier Perspektiven auf eine andere Frage: Wie lässt sich bisherige Berufserfahrung in einer passenden Rolle wieder einsetzen und weiterentwickeln?

PerspektiveIm UnternehmenNach der Karenz
LösungskompetenzErfahrungswissen an anspruchsvollen Fällen sichtbar machen und für das Team erschließen.Bisherige berufliche Leistungen greifbar machen und mit den heutigen Aufgaben abgleichen.
WissenstransferMentoring und Wissensübergaben so gestalten, dass andere selbstständiger arbeiten können.Eigenes Wissen wieder einbringen und zugleich gezielt erfahren, was sich während der Abwesenheit verändert hat.
EntscheidungssicherheitFrüh erkannte Risiken und vermiedene Fehler anhand konkreter Situationen besprechen.Bewährtes Urteilsvermögen mit aktuellen Abläufen verbinden und Zuständigkeiten für den Start klären.
BeziehungsstärkeVertrauensvolle Beziehungen und wichtige Schnittstellen für Zusammenarbeit und Übergaben nutzen.Berufliche Kontakte erneuern, neue Ansprechpersonen kennenlernen und Unterstützung vereinbaren.

Die Übertragung auf Karenzrückkehrerinnen ist ein weiterentwickeltes Beratungskonzept und wurde in der Dissertation nicht untersucht. Die berufliche Erfahrung bildet den Ausgangspunkt. Beispiele aus der Familienphase werden nur auf Wunsch und auf ihre konkrete Übertragbarkeit hin besprochen.

Von der Analyse zur Umsetzung

Ein Profil ist der Anfang.
Die Wirkung entsteht im Alltag.

Verstehen

Wir klären Ihr Anliegen und sammeln konkrete Erfahrungen aus dem Berufsalltag. Je nach Auftrag ergänzen gemeinsam vereinbarte Rückmeldungen aus Team und Führung Ihre eigene Sicht.

Einordnen

Wir ordnen die Beispiele den vier Perspektiven zu und besprechen Stärken, offene Fragen und Lernbedarf. Daraus entsteht ein Erfahrungsprofil mit nachvollziehbaren Belegen.

Umsetzen

Wir übersetzen das Profil in passende Aufgaben, Lernschritte und Austauschformate. Ein Plan für die nächsten 90 Tage hält fest, wer was übernimmt und wann Sie gemeinsam auf den Fortschritt schauen.

Hintergrund & häufige Fragen

Eine klare Grundlage.
Ein offener Blick.

Welche Forschung steckt hinter dem Erfahrungskompass?

Die wissenschaftliche Grundlage ist das Dynamic Experience Evaluation Grid (DEEG) von Markus Macha. Für die Beratung übersetzen wir die Begriffe in Fragen und Ergebnisse, die im Arbeitsalltag weiterhelfen:

DissertationBeratungssprache
Dynamic Experience Evaluation GridErfahrungskompass
Impliziter WissensfaktorLösungskompetenz
Multiplikator- & Mentoring-WertWissenstransfer
Risikoresistenz & FehlerpräventionEntscheidungssicherheit
NetzwerkkapitalBeziehungsstärke
GesamterfahrungswertErfahrungsprofil — mit sichtbaren Einzeldimensionen
Digital Self-EfficacyZutrauen im Umgang mit digitalen Werkzeugen
Reverse MentoringVoneinander lernen — Erfahrung und digitales Wissen verbinden
Wie wissenschaftlich abgesichert ist das Modell?

Die Dissertation entwickelt einen theoretischen Ansatz und prüft seine mathematische Konsistenz anhand von Szenarien und einem synthetischen Datensatz mit 64 fiktiven Beschäftigten. Sie liefert noch keine Feldvalidierung in realen Unternehmen. Die Übertragung auf Karenzrückkehrerinnen ist eine neue konzeptionelle Erweiterung und sollte in einem Pilotprojekt erprobt werden. Die Beratung verspricht deshalb keine bestimmten Produktivitätssteigerungen oder finanziellen Renditen.

Wird daraus ein Gehalts- oder Leistungsscore?

Im Beratungsangebot steht ein nachvollziehbares Profil mit konkreten Belegen im Mittelpunkt. Die monetäre AVMP-Formel der Dissertation wird nicht ungeprüft als Gehaltsrechner übernommen. Fehlende Beobachtungen werden als offen markiert. Eine Karenzzeit wird nicht pauschal als Kompetenzverlust bewertet.

Was gehört beim Unternehmenspilot dazu?

Der vorgeschlagene Umfang umfasst ein Team mit 5–8 Teilnehmenden, ein Auftaktgespräch, je ein strukturiertes Interview, eine gemeinsame Auswertung und einen Ergebnisworkshop. Ergebnis sind eine Erfahrungslandkarte und ein Transferplan. Weitere Teams, zusätzliche Workshops und eine längerfristige Begleitung werden separat vereinbart.

Wie wird die Karenzrückkehr im Unternehmen begleitet?

Als Paketvorschlag: vier persönliche Beratungsgespräche, ein gemeinsames Rollengespräch mit der Führungskraft sowie ein Check-in nach dem Wiedereinstieg. Persönliche Gesprächsinhalte bleiben im Beratungsraum; gemeinsam vereinbarte Ergebnisse bilden die Grundlage für den Rückkehrplan.

Wie viel kostet die Beratung?

Die Preise sind in diesem Entwurf noch nicht festgelegt. Der Unternehmenspilot sollte als klar abgegrenztes Projekt angeboten werden; die persönliche Begleitung als Paket mit vier Terminen. Der konkrete Preis wird vor Beginn anhand des vereinbarten Umfangs bestätigt.

Ihr nächster Schritt

Welche Erfahrung
möchten Sie wirksam machen?

Bereiten Sie Ihr Anliegen vor. Die Vorlage hilft, Ziel und Ausgangssituation für ein erstes Gespräch zu formulieren.

Diese Entwurfsseite versendet keine Anfragen. Die Vorlage lässt sich kopieren; ein Kontaktweg wird ergänzt, sobald die Kontaktdaten feststehen.